Unternehmensbereiche
Produktdefinitionen und Kosten- und Leistungsrechnung im Feuerwehrwesen
Seminarinhalte:
Produktdefinitionen in der Funktion zu Controlling, Berichtswesen und Kosten- und Leistungsrechnung
- Funktionszusammenhänge / Anforderungen der Praktikabilität
- Produktabgrenzungen einzelner Leistungen
- Produktabgrenzung Einsatzleistung / Bereitschaftsleistung Kosten- und Leistungsrechnung
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Betriebsabrechnungsbogen für den Brandschutz
- Die Auswahl des Rechnungsverfahrens nach individuellen Kriterien
- Erweiterte Kameralistik
- Fixkostenproblematik
- Software
Produktdefinitionen in der Funktion zur Berechnung von Gebühren und inneren Verrechnungen
Kriterien zur Bestimmung von Leistungskennzahlen im Brandschutz, Outputmaßstäbe Alternativkalkulationen zur Budgetbewirtschaftung
Seminarziele:
Vor dem Hintergrund des allgemeinen Reformprozesses in den Verwaltungen will das Seminar aufzeigen, wie speziell im Brandschutzwesen Produktbeschreibungen erstellt werden sollten, welche Anforderungen für die Kosten- und Leistungsrechnung gelten und wie die Verknüpfung mit den Instrumenten der Verwaltungs- und Haushaltssteuerung funktionieren kann.
Es werden die Besonderheiten sowohl der Berufs- als auch der freiwilligen Feuerwehren einbezogen und die Maßstäbe der Leistungserfassung und -bewertung werden erarbeitet. Die Funktionalität insbesondere der Produktdefinitionen als betriebswirtschaftliches Handwerkszeug für Reformprozesse der Neuen Steuerung, für Gebührenkalkulationen, Aufgabenkritik und Qualitätsmanagement steht dabei im Vordergrund.
Zielgruppe:
Brandschutzinspektoren, Ortsbrandmeister, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Brandschutzämtern, Kämmereien und Controllingstellen sowie Mandatsträger und Kommunalpolitiker
Referent:
Dipl. Ökonom Eberhard Goebel
Dauer:
2 Tage
Alternativ: 3 Tage. Am 3. Tag werden im Rahmen eines Workshops nach den Angaben der Teilnehmer die Leistungen der örtlichen Feuerwehr unter dem Anspruch des örtlichen Datenbedarfs und den örtlichen Rahmenbedingungen aufgearbeitet.
Gebührenkalkulation und Kostenrechnung im Feuerwehrwesen
Seminarinhalte
Gebührenbedarfsrechnung auf der Basis einer Kostenträgerrechnung
- Die neue Rechtsprechung
- Kriterien der Abgrenzung von Gebührentatbeständen
- Einsatzleistung / Bereitschaftsleistung
- Vorleistungen: Interne Verwaltung incl. Querschnittsämter, Werkstatt, usw.
- Ehrenamtliche / hauptamtliche Einsatzkräfte
- Funktionszusammenhänge / Anforderungen der Praktikabilität
- Betriebsabrechnungsbogen für Feuerwehren
- Flexibilität der Verteilungsschlüssel für Gemeinkostenstellen
- Die Auswahl des Rechnungsverfahrens nach individuellen Kriterien
- Kalkulatorische Zinsen und Abschreibungen
- Erweiterte Kameralistik
- Fixkostenproblematik
- Software
Seminarziele
Die neuere Rechtsprechung und die neuen Mustersatzungen der Kommunalverbände fordern eine ausdifferenzierte Gebührenbedarfsrechnung, wobei für jeden einzelnen Gebührentatbestand die zurechenbaren Kosten individuell nach den örtlichen Gegebenheiten und dem individuellen Aufwand nachgewiesen werden müssen. Dieser Kostennachweis kann nur über eine Kostenträgerrechnung erbracht werden.
Das Fachseminar wird vor dem Hintergrund des allgemeinen Reformprozesses in den Verwaltungen aufzeigen, welche Anforderungen für die Gebührenkalkulation und Kosten- und Leistungsrechnung speziell im Feuerwehrwesen, gelten und wie die Umsetzung mit der Datenverarbeitung relativ leicht erfolgen kann.
Es werden die Besonderheiten sowohl der Berufs- als auch der freiwilligen Feuerwehren einbezogen und die Messung der Leistungserfassung und -bewertung als Maßstab der Kostenverteilung erarbeitet. Die Funktionalität als betriebswirtschaftliches Handwerkszeug steht dabei im Vordergrund.
Zielgruppe:
Brandschutzinspektoren, Ortsbrandmeister, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter von Brandschutzämtern, Kämmereien und Controlling-
stellen sowie Mandatsträger und Kommunalpolitiker
Referent:
Dipl. Ökonom Eberhard Goebel
Dauer:
2 Tage