Unternehmensbereiche
Betriebswirtschaft und eigenständige Wirtschaftsführung im Friedhofswesen
Seminarinhalte:
- Der Friedhofsbereich als Wirtschaftseinheit
- Besonderheiten der Eigenbetriebe
- Bilanzierung im Friedhofswesen
- Aktuelle rechtliche Anforderungen
- Betriebsbereiche als „Betrieb gewerblicher Art“
- Umsatzsteuer
- Konkurrenzsituationen und rechtliche Konsequenzen
- Anforderungen an die Kosten- und Leistungsrechnung
- Jahresübergreifende Leistungen: Rechnungsabgrenzung
- Friedhofsunterhaltungsgebühren
- Rücklagenmanagement und Kreditmanagement
- Finanzbeziehungen zum Mutterhaushalt, gebührenfremde Leistungen
- Budgetbewirtschaftung
Seminarziele
Budgetierung und der Verlagerung von Kompetenzen wachsen die Anforderungen zur Nutzung der Betriebswirtschaft im Friedhofswesen. Mit dem neuen Gemeindehaushaltsrecht kommen zusätzliche Anforderungen zur Anwendung von Teilen der kaufmännischen Buchhaltung und Betriebssteuerung.
Im Friedhofswesen wandelt sich die Rechtsprechung. Immer mehr Verwaltungsrichter fordern die betriebswirtschaftliche Kalkulation von Gebührensätzen. Hierbei ist es unvermeidlich, die konkreten neuen Anforderungen der Abgrenzung von Leistungen untereinander zu berücksichtigen.
Das Spezialseminar wird die praktische Umsetzung der neuen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen speziell im Friedhofssektor aufzeigen. Es werden die Besonderheiten des Bestattungswesens, insbesondere die jahresübergreifende Verpflichtung zur Grünflächenpflege und deren Kostenverteilung auf einzelne Leistungen, Bildung von Rücklagen sowie die Maßstäbe der Leistungserfassung und -bewertung erarbeitet.
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Friedhofsämtern und Eigenbetrieben, Kämmereien und Controllingstellen sowie Mandatsträger und Kommunalpolitiker
Referent
Dipl. Ökonom Eberhard Goebel
Dauer
1, 5 oder 2 Tage
Kostenrechnung und Gebührenkalkulation im Friedhofswesen
Seminarinhalte:
Betriebswirtschaft im Friedhofswesen
- Funktionszusammenhänge / Anforderungen der Praktikabilität
- Gebührenkalkulation nach der neuen Rechtsprechung
- Produktabgrenzungen einzelner Leistungen
Kosten- und Leistungsrechnung
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Betriebsabrechnungsbogen im Friedhofswesen
- Die Auswahl des Rechnungsverfahrens nach individuellen Kriterien
- Erweiterte Kameralistik
- Abgrenzungsproblematik jahresübergreifender Verpflichtungen
- Fixkostenproblematik
- Software
Spezifika der Gebührenkalkulation nach der neuen Rechtsprechung
Kriterien zur Bestimmung von Leistungskennzahlen, Outputmaßstäbe
Alternativkalkulationen zur Budgetbewirtschaftung
Seminarziele:
Das Friedhofswesen bedingt spezielle Anforderungen an die Kosten- und Leistungsrechnung und an die Gebührenkalkulation. Das Seminar zeigt die neuen Anforderungen der Rechtsprechung in der Gebührenkalkulation auf, wie speziell im Friedhofswesen Produktbeschreibungen erstellt werden sollten, welche Anforderungen für die Kosten- und Leistungsrechnung gelten und wie die Verknüpfung mit den Instrumenten der Verwaltungs- und Haushaltssteuerung funktionieren kann.
Es werden die Besonderheiten der Friedhöfe, insbesondere die jahresübergreifenden Verpflichtungen zur Grünflächenpflege und deren Kostenverteilung auf einzelne Leistungen, Bildung von Rücklagen sowie die Maßstäbe der Leistungserfassung und -bewertung erarbeitet. Die Funktionalität der betriebswirtschaftlichen Handwerkszeuge für Reformprozesse der Neuen Steuerung, für Gebührenkalkulationen, Aufgabenkritik und Qualitätsmanagement steht dabei im Vordergrund.
Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Friedhofsämtern/ Friedhofseigenbetrieben, Grünflächenämtern, Kämmereien und Controllingstellen sowie Mandatsträger und Kommunalpolitiker
Referent:
Dipl. Ökonom Eberhard Goebel
Dauer:
2 oder 3 Tage